Bevor wir nun beginnen ein wenig weiter auszuholen und das Ideenmanagement so gut wie möglich für Sie zu erklären möchten wir unsere Webseite www.DasIdeenmanagement.de vorstellen. Die Webseite ist mit dem Hintergedanken entstanden an einem Platz so viele hilfreiche Informationen wie möglich rund um das Ideenmanagement, nachfolgend auch als IDM abgekürzt, festzuhalten und miteinander zu teilen.

Ideenmanagement

Das heißt, wir möchten hier neben allgemeinen Informationen rund um das IDM, auch praktische Tipps und Tricks zum Aufbau eines Ideenmanagementsystems, Beispiele aus dem Arbeitsalltag, Gedankenanstöße, usw… vorstellen. Aktuelle Artikel zu diesen Themen finden Sie in unserem Blog, welchen Sie direkt über die rechte Seitenleiste erreichen können. Die Seite www.DasIdeenmanagement.de soll sich hierbei als Anlaufstelle Nummer eins etablieren, wenn es darum geht, hilfreiche Informationen rund um das IDM zu erhalten. Nun geht’s aber los und wir verlieren ein paar Worte zum Ideenmanagement an sich.

Was ist Ideenmanagement

Um zu erklären was Ideenmanagement eigentlich ist betrachten wir die Definition, welche das Deutsche Institut für Betriebswirtschaft GmbH dafür verwendet und erläutern diese im Anschluss.

“Ideenmanagement ist die systematische Förderung von Ideen und Initiative der Mitarbeiter – bezogen auf Einzelleistungen und/oder Teamleistungen – zum Wohle des Unternehmens und der Mitarbeiter.”1

Man sieht also bereits an der Definition des Begriffes die Komplexität des Systems, welches sich unter dem Begriff Ideenmanagement verbirgt. Es handelt sich hierbei um ein System, welches nach festen Regeln, permanent die Ideen der Mitarbeiter fördert. Dies geschieht meist durch die Führungskräfte des Unternehmens, welche die Mitarbeiter aktiv dazu anhalten sollen Ideen und Vorschläge einzubringen. Hierbei ist es, egal ob diese durch einzelne Mitarbeiter oder durch ein ganzes Team eingebracht werden. Schlussendlich sollen diese Ideen dem Wohle des Unternehmens (rechenbare und nicht-rechenbare Einsparungen) und damit auch dem Wohle des Mitarbeiters (Prämie und Anerkennung) dienen.

Einfach ausgedrückt handelt es sich beim IDM um eine Prozesssteuerung, welche auf Veränderungen ausgerichtet ist und eine starke Abhängigkeit von der vorherrschenden Unternehmenskultur aufweist. Dies zeigt sich dadurch, dass es wichtig ist, die Mitarbeiter für den Veränderungsprozess zu gewinnen und zu begeistern. Der persönliche Einsatz und die teilweise kreative Lösungsansätze müssen vom Management jeglicher Führungsebene ernst genommen werden. Denn gerade die Anerkennung einer noch so einfachen Verbesserung ist die Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Ideenmanagement.2

Allgemeine Aufgaben des Ideenmanagements

Dem Ideenmanagement sind eine Vielzahl von Aufgaben im betrieblichen Alltag zugedacht. Eine Auswahl davon haben wir nachfolgend für einen ersten Überblick aufgeführt:

  • Controlling: Bewertung von Ideen mit Hilfe von Wirtschaftlichkeitsberechnungen
  • Information: an Mitarbeiter, Führungskräfte, Betriebsrat
  • Analyse: Schwachstellenanalyse, Berechnung von Kennzahlen
  • Visualisierung: Ergebnisse, Idee des Monats, Aktuelle Geschehnisse
  • Parität/Neutralität: Gleichbehandlung bei der Bewertung
  • Motivation: Ausbau des Anreizsystems
  • Koordination: Ablauf, Beratung und Betreuung3

Auf einzelne, bereits angesprochene Punkte des Artikels, sowie weitere ergänzende Punkte werden wir in zukünftigen Artikel zurückkommen. Denn es ist aus unserer Sicht nicht möglich alle Informationen über das Ideenmanagement in einem Artikel unterzubringen. Daher haben wir uns entschieden mit diesem einen ersten Einstieg zu schaffen, um dann in späteren Artikel mehr in die Tiefe zu gehen.
Foto: 180/365² Sin ideas – Bestimmte Rechte vorbehalten von anieto2k (Flickr)

  1. Deutsches Institut für Betriebswirtschaft GmbH (2003), S. 22. []
  2. Vgl. Deutsches Institut für Betriebswirtschaft GmbH (2003), S. 22.; Krug, Reinhard (2002), S. 7. []
  3. Krug, Reinhard (2002), S. 26. f. []