Alle Beiträge in Abläufe im IDM

  • Der Ideenmanager / BVW-Beauftragter

    Ideenmanager
    Für ein funktionierendes Ideenmanagement ist die Tätigkeit eines Ideenmanagers/BVW-Beauftragten von immenser Bedeutung. Die Unternehmensleitung “beauftragt” einen Mitarbeiter zur Leitung des Ideenmanagements, dieser ist für die Erledigung aller mit dem IDM zusammenhängenden Aufgaben und zuständig und verantwortlich. Ideenmanager sind entweder hauptamtlich oder nebenamtlich tätig.1

    Aber gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen üben die Ideenmanager ihre Tätigkeiten häufig “nebenher” aus, weil sie außer dem IDM noch weitere Aufgaben haben, zum Beispiel als Abteilungs-, Betriebs-, Produktionsleiter oder als Umwelt- und Sicherheitsbeauftragter, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Alleine aus diesem Sachverhalt ergeben sich für die einzelnen Personen beträchtliche Mehrbelastungen.2 Eine weitere Problematik des IDM, welcher “nebenher” dieses Amt begleitet, ist, dass dieser bei den Mitarbeitern keinen hohen Stellenwert hat, da er deren Meinung nach nicht hundertprozentig bei der Sache ist und die Verbesserungsvorschläge nicht mit der notwendigen Aufmerksamkeit bearbeitet.3
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    1. Vergl. Ridolfo, Elena (2005) S. 16 ff. []
    2. Vergl. Neckel, Hartmut (2004), S. 109 ff. []
    3. Vergl. Ridolfo, Elena (2005) S. 16 ff. []
  • Zentrales Ideenmanagement

    Im Artikel: “zentrales oder dezentrales Ideenmanagement” haben wir bereits die beiden Ideenmanagement Modelle zentral und dezentral betrachtet sowie das Hybridmodell bestehend aus Teilen des zentralen und dezentralen Modells. Im aktuellen Artikel betrachten wir nun das zentrale Ideenmanagement genauer, gehen dabei darauf ein, was das zentrale Ideenmanagement überhaupt ist und wie ein typischer Ablauf von Vorschlagseinreichung bis Prämierung/Ablehnung ausschaut.
    Zentrales Ideenmanagement
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  • Zeiten für Mitarbeiter zum Einreichen von Verbesserungsvorschlägen

    Setzt man sich mit dem Ideenmanagement im Unternehmen auseinander ist es nachvollziehbar, dass erst einmal Ideen vorliegen müssen die bearbeitet und dann hoffentlich auch umgesetzt werden können. Bereits hier kann es aber schon zu ersten Sorgen der Führungskräfte kommen, denn das Ausfüllen des Formulars für Verbesserungsvorschläge kann zulasten der Produktivität gehen.
    Zeiten für Mitarbeiter zum Einreichen von VerbesserungsvorschlägenSo muss sich der Mitarbeiter aus dem Arbeitsbereich zurückziehen um dem Vorschlag zu verfassen. Damit aber trotzdem das Tagesziel der Abteilung erreicht wird, müssen die übrigen Mitarbeiter den Ausfall in Form von Mehrarbeit ausgleichen. Hier kommt also schon die Frage auf gibt man den Mitarbeiter die Zeit zum Ausfüllen des Formulars für Verbesserungsvorschläge oder soll der Mitarbeiter dies in seiner Freizeit machen?
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  • Club der Denker – Anerkennung für gute Vorschläge

    Um die aktivsten, kreativsten Ideengeber des eigenen Unternehmens entsprechend anzuerkennen besteht die Möglichkeit einen Club der Denker im Unternehmen einzuberufen. Jeder Mitarbeiter hat hierbei die Möglichkeit diesem Club zugehörig zu werden, allerdings nur, wenn dieser auch entsprechend Einsatz in Form von kreativen, hilfreichen Verbesserungsvorschlägen zeigt.Club der Denker

    Deutsche Post mit dem ersten Club der Denker

    Die Deutsche Post war das erste bekannte Unternehmen welches einen Club der Denker ins Leben gerufen hat. Zu den Mitgliedern des Clubs zählen, jeweils für ein Jahr, die beiden erfolgreichsten Vorschlagsteilnehmer jeder der 180 Niederlassungen. Dies bringt den Mitarbeitern eine besondere Anerkennung für unternehmerisches Engagement entgegen.1
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    1. Vgl. Deutsches Institut für Betriebswirtschaft GmbH (2003), S. 114.; Fiedler-Winter, Rosemarie (2001), S. 168. []
  • Das Vorgesetztenmodell – Beispiele aus der Praxis #2

    In unserem Artikel: Das Vorgesetztenmodell – Beispiele aus der Praxis #1, haben wir bereits Beispiele zur praktischen Umsetzung des Vorgesetztenmodells in den Unternehmen Audi AG, BMW Group und Daimler AG aufgeführt. Im heutigen Artikel betrachten wir das Ideenmanagement der Unternehmen Deutsche Bank AG, Adam Opel GmbH und Volkswagen AG und deren Umgang mit dem Vorgesetztenmodell.

    Auch im aktuellen Artikel stammen wieder eine Vielzahl der Informationen aus dem Buch: Ideenmanagement – Mitarbeitervorschläge als Schlüssel zum Erfolg: Praxisbeispiele für das Vorschlagswesen der Zukunft von Rosemarie Fiedler-Winter, ergänzt um aktuelle Daten aus offiziellen Quellen.

    Deutsche_Bank AG Vorgesetztenmodell

    Deutsche Bank AG – Fortschritt durch Dezentralisierung

    Die Deutsche Bank AG setzt auf eine dezentralisierte Variante des Ideenmanagements, welches immer weiter ausgebaut werden soll. Hier hat der Ideen-Einreicher die Möglichkeit seinen Vorschlag über das Intranet abzugeben, Der Vorgesetzte prüft den Vorschlag und kann ihn, falls dieser in seinen Bereich fällt und positiv aufgenommen wird direkt prämieren. Sollte der Vorschlag nicht in seinen Bereich fallen, leitet er diesen an eine zentrale Stelle weiter, welche den Vorschlag durch ein entsprechendes Team aus Fachkräften bewerten lässt. Der Bearbeitungszeitraum variiert hierbei je nach Vorschlag, so kann dieser nur eine Woche (einfacher Vorschlag) betragen, aber auch bis zu einem Jahr (umfangreicher Vorschlag).
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